Veröffentlicht auf 24. Juni 2016

Schloss Weilerbach und die Eisenhütte

Heute war ich im Südwesten der Eifel nahe der luxemburgischen Grenze unterwegs. Schon länger auf dem Plan stand der Besuch von Schloss Weilerbach und der ehemaligen Eisenhütte, deren Ruinen dort zu besichtigen sind. Wetter zum Wandern war nicht - es lagen mal wieder Gewitter in der Luft. Zum Schloss Weilerbach nahe Bollendorf kann man jedoch mit dem Auto fahren.

Um 1780 gründete hier die Benediktinerabtei Echternach eine Eisenhütte. Und da diese ja "standesgemäß" verwaltet werden musste, wurde gleich ein Schloss gebaut, auf dem Abt Emmanuel residiert. Heute ist das Schloss im Besitz des Landes und wird u.a. für Veranstaltungen und Hochzeiten vermietet. Daher können die Innenräume nicht besichtigt werden. Das gesamte Gelände mitsamt Schlossgarten und Eisenhütte ist jedoch frei zugänglich. In der ehemaligen Remise befindet sich ein Museumscafé, wo auch Produkte der ehemaligen Eisenhütte wie Takenplatten und Öfen gezeigt werden.

Schlossanlage mit Museumscafé

Schlossanlage mit Museumscafé

Ruinen der Eisenhütte

Ruinen der Eisenhütte

Schlossgarten

Schlossgarten

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Geschrieben von Ingrid62

Veröffentlicht in #Eifel und Umgebung

Veröffentlicht auf 18. Juni 2016

StrickArt in der Eifel

Gestartet als Guerilla knitting heimlich, still und leise geschieht heute das Umstricken von Gegenständen des öffentlichen Lebens ganz offiziell und als eigene Kunstrichtung.

So trifft man sich in Niederstadtfeld in der Vulkaneifel seit Anfang des Jahres regelmäßig, um Bäume, Geländer, Laternen, Zäune etc. anlässlich der 1000-Jahr-Feier des Ortes zu bestricken.

Den Bericht hierüber habe ich im Magazin "Heimat hautnah - Vulkaneifel" entdeckt.

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Veröffentlicht auf 14. Juni 2016

Auch wenn ich momentan nicht die richtige Lust zum Stricken verspüre, stöbere ich doch bei Ravelry herum. Dabei habe ich diese schöne kostenlose Anleitung für ein Tuch aus Lace-Garn entdeckt. Sie ist von der deutschen Strickdesignerin Nicola Susen, von der ich die Anleitung für die Comodo Jacke (samt Garn) bereits zu Hause liegen habe.

Unten findet ihr den Link zur Anleitung.

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Veröffentlicht auf 14. Juni 2016

Eifelgefühl, das ist zum einen eine Musik-CD mit 10 Liedern von Musikern aus der gesamten Eifel sowie den Kölner Bands BAP und Brings, welche Titel mit Bezug zur Eifel darbieten.

Zusätzlich zur CD erhält man ein Booklet mit Malerei, Fotos, Informationen über Schriftsteller sowie einem Blick in den Skulpturenpark in Prüm. 

Aus diesem Grunde ist die Musik wohl auch nur als CD mit Booklet zu haben und nicht als Download.

 

 

 

Um herauszufinden, welche Songs nun auf der CD enthalten sind, musste ich etwas recherchieren. Gefunden habe ich die Titel nun hier.

Den RAP Eifelkinder habe ich hier bereits vorgestellt.

Diesen Sampler ziert übrigens ein Foto aus dem von mir so geliebten Hohen Venn. Mittlerweile ist auch der Sampler Eifelgefühl 2 erschienen, dieser erste gefällt mir allerdings besser. 

 

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Veröffentlicht auf 12. Juni 2016

Fußball schauen und Stricken

Das funktioniert bei mir nicht zusammen. Beim Spiel der deutschen Mannschaft oder später in der K.o. Runde käme ich auch gar nicht auf die Idee. Gestern beim Spiel England gegen Russland habe ich es dann aber versucht. Und was ist dabei herausgekommen. Ich habe die Abnahmen der Ärmel ganz normal an der Innenseite gestrickt bis zu einem Punkt. Ab dort verlaufen die Abnahmen jetzt an der Außenseite. Wahrscheinlich habe ich bei der falschen Magic Loop Schleife den Markierungsfaden, der mir heruntergefallen war, wieder eingehängt.

Also darf ich jetzt mal einige Reihen aufribbeln.

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Veröffentlicht auf 10. Juni 2016

Ortseingang Staudenhof/Eifel
Ortseingang Staudenhof/Eifel

Über den Staudenhof habe ich ja hier schon berichtet. Dieser verlassene Ort liegt nur ca. 10 km Luftlinie von uns entfernt. Es führt keine Straße dorthin und kein Wegweiser verrät, wo der Ort liegt. Und obwohl meine Wanderkarte (ich habe die vom Prümer Land) kurz vor dem Staudenhof endet, habe ich doch den richtigen Weg - einen unbefestigten Wirtschaftsweg - gefunden.

Nach einer halbe Stunde Wanderung immer den Berg hinab sah ich die ersten verlassenen Häuser. Eigentlich handelt es sich dabei wohl um ein Haus und die dazugehörigen landwirtschaftlichen Gebäude wie Stall und Scheune. Ein weiteres Haus (die ehemalige Schule) ist mittlerweile frisch renoviert und wird als Ferienhaus genutzt. Anschließend bin ich auf dem Wanderweg noch ein Stück weiter gelaufen bis hinab ins Prümtal. Zurück ging es dann relativ steil bergan über einen schmalen Wanderpfad. Nicht umsonst werden diese Berge in einem Wanderprospekt als die "Alpen des Islek" bezeichnet.

Im Anschluss an die Wanderung bin ich noch die kleinen schmalen und kurvenreichen Straßen durch das Prümtal des Staudenhofes gefahren (dabei frage ich mich immer, ob ich mich noch auf einer öffentlichen Straße befinde). Diese Straßen rund um Atzseifen, Maueler Mühle und Urmauel wurden bei der ADAC Rallye 2014 und 2015 im Rahmen der WP Waxweiler befahren. Ob die Rallyefahrer allerdings Zeit hatten, die schöne Landschaft zu genießen, wage ich zu bezweifeln.

Die Natur erobert sich ihren Platz zurück. (lost places: Staudenhof)

Die Natur erobert sich ihren Platz zurück. (lost places: Staudenhof)

alte Küche mit Spülstein (Geisterdorf Staudenhof)

alte Küche mit Spülstein (Geisterdorf Staudenhof)

verlassenes Haus (Staudenhof bei Mauel)

verlassenes Haus (Staudenhof bei Mauel)

Ein alter Bagger steht auch noch herum.

Ein alter Bagger steht auch noch herum.

im Prümtal bei Mauel

im Prümtal bei Mauel

mitten im Wald - dort irgendwo unten im Tal liegt der Staudenhof

mitten im Wald - dort irgendwo unten im Tal liegt der Staudenhof

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Veröffentlicht auf 3. Juni 2016

Letzte Woche besuchte ich eine Lesung der Schriftstellerin Rosi Nieder, die aus unserem Eifelkreis Bitburg-Prüm stammt. Die Veranstaltung stand unter dem Thema "Eifeler Abend", so dass Frau Nieder dort aus ihren Eifeler Geschichten las. Begleitet wurde sie von ihrem Mann, der dazu Lieder in Eifeler Mundart sang. Es war ein sehr unterhaltsamer Abend, wo natürlich auch die verschiedenen Bücher der Schriftstellerin verkauft wurden und ich mir dieses Buch zulegte. 

 

 

 

 

Die Schriftstellerin:

Rosi Nieder wurde 1948 in der Eifel geboren und wuchs auch dort auf. Sie arbeitete als Sekretärin, heiratete und bekam 3 Kinder. In ihrem ersten Buch verarbeitete sie das Leben mit ihrem am Down Syndrom leidenden Sohn Kai. Des weiteren schrieb sie humorvolle Geschichten aus der Eifel (auch in unserem moselfränkischen Dialekt) und Krimis. Das neueste Buch "Was sonst? Unterwegs zu neuen Ufern" ist wieder eine ganz andere Erzählung

 

Zum Inhalt des Buches:

Hier geht es um das schon vielfach verfilmte und beschriebene Thema, wo sich sehr unterschiedliche Frauen zusammen auf eine Reise begeben. Rosi Nieder hat dieses Thema jedoch sehr gut umgesetzt. 

Eva, pensionierte Schuldirektorin, lebt in der Eifel und trauert noch um ihren kürzlich verstorbenen Ehemann. Zunächst taucht Biggi, frühere Studienfreundin und Geschäftsfrau aus Düsseldorf, von der Eva seit langem nichts mehr gehört hatte, mit dem Wohnmobil auf. Dann gesellt sich noch Evas Nachbarin und Freundin seit Kindestagen, Johanna, hinzu.  Johanna,  Hausfrau und Mutter, ist gerade nach einem Streit mit ihrem Mann zu Hause ausgezogen. Die 3 unterschiedlichen Frauen fahren daraufhin mit Biggis Wohnmobil nach Frankreich und genießen dort die herrlichen französischen Landschaften. Doch natürlich arbeiten sie auch ihre Vergangenheit auf. 

 

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Veröffentlicht auf 3. Juni 2016

Monday in blue - die rosa Variante
Monday in blue - die rosa Variante

Frühling und Sommer sind ja nicht die typischen Jahreszeiten zum Stricken. Eher habe ich im Garten gearbeitet, Gartenzaun und Balkongeländer angestrichen und Rasen gemäht. Dann kam noch eine Sehnenscheidenentzündung dazu. Somit habe mich eher meinen anderen Hobbies Lesen und Fotografieren zugewandt (Wandern war ja bei dem Wetter eher nicht möglich).

Trotzdem zeige ich hier noch einen Zwischenstand des "Monday in blue". Das Muster gefällt mir sehr gut. Dass die Jacke an den Schultern eher weit und an den Hüften knapp wird, ist nicht der Anleitung sondern meiner Figur geschuldet. Bei Strickarten, die ich kenne (wie z.B. RVO) passe ich dies an. Diesmal habe ich aufgrund der mir noch unbekannten Ärmelkonstruktion genau nach Anleitung gestrickt.

Dieser Post wandert nun zu Marisa, wo ihr sehen könnt, was die anderen derzeit so stricken.

Auf den Nadeln im Juni

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Veröffentlicht auf 31. Mai 2016

Mein 12. Blick - Kirschblüte im Mai

Hier zeige ich Euch ein Foto von den Schönwettertagen um den 10. Mai herum. Damals blühte der Kirschbaum. Mittlerweile sind die übrigen Bäume voller Blätter und wir sehen nicht mehr bis zum Nachbarn.

So, dieser Post wandert nun zu Tabea, wo ihr noch viele andere 12.Blicke findet.

Jetzt wünsche ich uns allen für Juni etwas trockeneres und wärmeres Wetter.

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Veröffentlicht auf 22. Mai 2016

Ein weiterer Eifelkrimi? - Nein eher ein Psychothriller, der in der Eifel spielt.

 

 

Zunächst muss ich euch erzählen, wie ich eigentlich auf das Buch aufmerksam wurde.

Ich fotografiere gerne und mir gefallen Fotos der sogenannten "lost places", also verlassener Orte sowie maroder verfallener Häuser. Bei der Suche nach einer entsprechenden Location fiel mit ein, dass es ganz in unserer Nähe ein verlassenes Dorf gibt, den Staudenhof.

Bei der Google-Suche nach dem diesem stieß ich u.a. auf das Buch "Mordsommer", welches ebendort spielt. Klar, dass ich mir das Buch sofort bestellt habe.

 

Info zum Staudenhof:

Der Staudenhof ist wohl ursprünglich aus einem einzelnen Gehöft entstanden. Durch ein Eisenhüttenwerk im Nachbarort stieg die Bevölkerungszahl im 19. Jhd. rasch an, es gab im Ort sogar eine Kapelle und eine Schule. Nach der Schließung des Werkes sank die Einwohnerzahl dann wieder. Staudenhof war vor der Eingemeindung 1967 mit nur 6 Einwohnern die kleinste Gemeinde Deutschlands. Einige Jahre später war dann der Weiler Staudenhof komplett verlassen. Mittlerweile soll die alte Schule wieder bewohnt sein.

 

Zum Buchinhalt:

Eine frühere Clique von Jugendlichen wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.

Hauptprotagonistin ist die erfolgreiche Staatsanwältin Nina, die eines Tages einen Brief erhält, wo sie mit dem Hinweis auf eine Tat in ihrer Vergangenheit, welche ihr rasches Karriereende bedeuten könnte, auf den verlassenen Staudenhof in der Eifel gelockt wird. Dort trifft sie die Mitglieder ihrer ehemaligen Clique wieder, die ebenfalls alle dorthin bestellt wurden. Im weiteren Verlauf kommt es hier zu mehreren mysteriösen Todesfällen.

In zwei Erzählsträngen wird sowohl aus der Vergangenheit als auch der Gegenwart erzählt.

Was ist damals passiert? Wer wusste davon. Sind die heutigen Geschehnisse ein Rachefeldzug oder eine Erpressung, wer steckt dahinter?

Diese Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur.

 

Der Autor:

Rudi Jagusch, geboren 1967, wohnt in der Nähe von Köln. Der gelernte Elektriker veröffentlichte zunächst einige Kurzgeschichten und im Jahre 2007 dann den ersten Regionalkrimi.

 

Nachtrag:

Mittlerweile war ich auf dem Staudenhof. Fotos gibt es hier.

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