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36 Posts mit wandern

Gelesen: Mordsommer von Rudi Jagusch

Veröffentlicht auf von Ingrid62

Ein weiterer Eifelkrimi? - Nein eher ein Psychothriller, der in der Eifel spielt.

 

 

Zunächst muss ich euch erzählen, wie ich eigentlich auf das Buch aufmerksam wurde.

Ich fotografiere gerne und mir gefallen Fotos der sogenannten "lost places", also verlassener Orte sowie maroder verfallener Häuser. Bei der Suche nach einer entsprechenden Location fiel mit ein, dass es ganz in unserer Nähe ein verlassenes Dorf gibt, den Staudenhof.

Bei der Google-Suche nach dem diesem stieß ich u.a. auf das Buch "Mordsommer", welches ebendort spielt. Klar, dass ich mir das Buch sofort bestellt habe.

 

Info zum Staudenhof:

Der Staudenhof ist wohl ursprünglich aus einem einzelnen Gehöft entstanden. Durch ein Eisenhüttenwerk im Nachbarort stieg die Bevölkerungszahl im 19. Jhd. rasch an, es gab im Ort sogar eine Kapelle und eine Schule. Nach der Schließung des Werkes sank die Einwohnerzahl dann wieder. Staudenhof war vor der Eingemeindung 1967 mit nur 6 Einwohnern die kleinste Gemeinde Deutschlands. Einige Jahre später war dann der Weiler Staudenhof komplett verlassen. Mittlerweile soll die alte Schule wieder bewohnt sein.

 

Zum Buchinhalt:

Eine frühere Clique von Jugendlichen wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.

Hauptprotagonistin ist die erfolgreiche Staatsanwältin Nina, die eines Tages einen Brief erhält, wo sie mit dem Hinweis auf eine Tat in ihrer Vergangenheit, welche ihr rasches Karriereende bedeuten könnte, auf den verlassenen Staudenhof in der Eifel gelockt wird. Dort trifft sie die Mitglieder ihrer ehemaligen Clique wieder, die ebenfalls alle dorthin bestellt wurden. Im weiteren Verlauf kommt es hier zu mehreren mysteriösen Todesfällen.

In zwei Erzählsträngen wird sowohl aus der Vergangenheit als auch der Gegenwart erzählt.

Was ist damals passiert? Wer wusste davon. Sind die heutigen Geschehnisse ein Rachefeldzug oder eine Erpressung, wer steckt dahinter?

Diese Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur.

 

Der Autor:

Rudi Jagusch, geboren 1967, wohnt in der Nähe von Köln. Der gelernte Elektriker veröffentlichte zunächst einige Kurzgeschichten und im Jahre 2007 dann den ersten Regionalkrimi.

 

Nachtrag:

Mittlerweile war ich auf dem Staudenhof. Fotos gibt es hier.

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Auf Holzbohlenwegen durchs Moor

Veröffentlicht auf von Ingrid62

Hohes Venn , Brackvenn
Hohes Venn , Brackvenn

Heute war ich mit einer Freundin mal wieder im belgischen Brackvenn wandern. Wir haben auf dem Parkplatz Nahtsief unmittelbar an der deutschen Grenze bei Monschau-Mützenich geparkt und sind einen etwa 10 km langen Rundweg gelaufen. Nachdem wir zunächst auf dem mir bekannten südlichen Weg durchs Brackvenn gelaufen sind, haben wir die Straße überquert und sind in Richtung Getzbach gelaufen. Anschließend ging es durch ein weiteres Moorgebiet vorbei am Entenpfuhl wieder zum Parkplatz.

Wie ich schon in mehreren Berichten lesen konnte, ließ die Beschilderung dort zu wünschen übrig und ich war froh, dass mein Mann mir sein Smartphone mit GPS zur Verfügung gestellt hat. Wir hatten einen herrlichen Wandertag bei strahlendem Sonnenschein und auf über 600 Meter Höhe Temperaturen um die 13° C. Die Natur zeigte sich zu dieser Jahreszeit noch relativ kahl, bisher war ich immer im Sommer oder Herbst im Hohen Venn.

Ach ja, da die in der Überschrift beschriebenen Holzbohlenwege auf den heutigen Fotos nicht zu sehen sind, gibt es als letztes unten ein altes Bild aus dem letzten Herbst.

Getzbach, Hohes Venn

Getzbach, Hohes Venn

Hohes Venn, Brackvenn , Eifel

Hohes Venn, Brackvenn , Eifel

Holzbohlenweg im Brackvenn , Nordeifel

Holzbohlenweg im Brackvenn , Nordeifel

Veröffentlicht in Eifel und Umgebung, Hohes Venn, Wandern

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Herbstwanderung

Veröffentlicht auf von Ingrid62

Herbstwanderung

Am vergangenen Sonntag habe ich eine kleine Wanderung um den Nachbarort Waxweiler gemacht, teils auf dem Wanderweg 100 des Eifelvereins (Wege mit der Nummer 100 gibt es immer dann, wenn der Verein bereits 100 Jahre besteht), teils auf dem neu angelegten Devon-Pfad, der zu den DeLux Wegen im deutsch-luxemburgischen Grenzgebiet gehört.

Hier nun einige mit dem Handy fotografierte Bilder der herbstlichen Landschaft.

PIlze  - typisch Herbst

PIlze - typisch Herbst

auf dem DeLux Weg zum Mühlbach

auf dem DeLux Weg zum Mühlbach

keine Sorge, der Weg führt rechts an der maroden Brücke vorbei

keine Sorge, der Weg führt rechts an der maroden Brücke vorbei

herbstliche Färbung auch auf dem Boden

herbstliche Färbung auch auf dem Boden

Veröffentlicht in Eifel und Umgebung, Wandern

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Ausflug ins Brackvenn

Veröffentlicht auf von Ingrid62

Ausflug ins Brackvenn

Ich liebe die Moorlandschaft des Hohen Venn - und so waren wir mal wieder dorthin zu einer kleinen Wanderung (und anschließender Einkehr in einem Cafè in Monschau).

Wir fuhren von Monschau-Mützenich aus über die belgische Grenze, nach etwa 1 km befindet sich auf der re. Seite der Parkplatz Nahtsief. Dort ist man quasi nach Überquerung der Straße direkt auf den typischen Holzstegen, wo man einen beschilderten Rundkurs gehen kann.

Hier einige Eindrücke von der herbstlichen Vennlandschaft. Leider regnete es an diesem Tag, obwohl kein Regen gemeldet war. (Aber irgendwoher muss ja die Feuchte des Moores kommen).

Ausflug ins Brackvenn
Ausflug ins Brackvenn

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Wilde Narzissen im Perlenbachtal

Veröffentlicht auf von Ingrid62

Wilde Narzissen im Perlenbachtal

Heute war ich in Monschau-Höfen im hohen Venn am Eingang zum Nationalpark Eifel, um die Wildnarzissenblüte zu erleben.

Die aus Westeuropa stammende Wildnarzisse wächst in Deutschland nur in diesem nördlichen Teil der Eifel sowie an einer Stelle im Hunsrück.

Ich habe mein Auto an der Höfener Mühle abgestellt und bin ca, 6 bis 7 km auf dem Narzissenweg gewandert, welcher durchs Perlenbachtal führt. Dieser Bach hat seinen Namen übrigens von der früher hier vorkommenden Flussperlenmuschel. DIese werde ich wohl jetzt dort nicht mehr finden.

Nach etwa 1 km gelangte ich schließlich an die ersten Wiesen voller Wildnarzissen, die ich natürlich fotografiert habe. Die Narzissen blühten nicht nur auf den Wiesen sondern auch auf der gegenüberliegenden Wegseite am Hang zwischen den Bäumen.

Wilde Narzissen im Perlenbachtal
Wilde Narzissen im Perlenbachtal
Wilde Narzissen im Perlenbachtal

Veröffentlicht in Eifel und Umgebung, Wandern, Natur, Fotos

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Burg Neuerburg in der Südeifel

Veröffentlicht auf von Ingrid62

Burg Neuerburg in der Südeifel

Hier hatte ich bereits einmal über Neuerburg und die darüber thronende Burg berichtet. Heute war ich mit meiner Tochter anlässlich eines Frühlingsmarktes nochmals in dieser Kleinstadt in der Südeifel. Wir stiegen natürlich zur Burg hoch - und siehe da, diesmal war das Tor zum Innenhof offen, so dass ich noch ein paar Fotos (mittels Handy) machen konnte.

Detailaufnahme Tür

Detailaufnahme Tür

Dekoration

Dekoration

Teich im Park

Teich im Park

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Frühling in der Eifel

Veröffentlicht auf von Ingrid62

Frühling in der Eifel

17° und Sonne nach frostig kalter Nacht. So langsam erwacht die Natur zum Leben. Wo gestern noch Knospen an den Hecken waren, entfalten sich heute die ersten Blätter und auf den Wiesen blühen die Gänseblümchen. Da musste ich doch meinen freien Tag zu einer ausgedehnten Wanderung rund um meinen Heimatort nutzen.

Der Vorteil bei der jetzigen Jahreszeit:

Noch laubfreie Bäume und Hecken erlauben eine grandiose Fernsicht und aus Ermangelung von Zäunen und Kühen kann man mal schnell über die Wiese von einem Weg zum nächsten wechseln. Letztendlich bin ich ca. 12 km gewandert und habe einige Fotos geschossen.

Es ging vorbei an diesem kleinen Bach

Es ging vorbei an diesem kleinen Bach

und dem bemoosten Baumstumpf,

und dem bemoosten Baumstumpf,

unterwegs genoss ich diese Weitsicht.

unterwegs genoss ich diese Weitsicht.

Veröffentlicht in Eifel und Umgebung, Wandern, Natur, Fotos

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Wanderung auf dem Jakobsweg von Prüm nach Waxweiler

Veröffentlicht auf von Ingrid49

Jakobswege gibt es in ganz Europa, sie laufen strahlenförmig auf einige Wege in Frankreich und Spanien zu, bis sie schließlich auf dem einen Jakobsweg Santiago de Compostella erreichen.

Durch unsere Region verläuft der Rheinische Jakobsweg, der von Köln/Bonn bis nach Schengen am Dreiländereck zwischen Deutschland, Luxemburg und Frankreich führt.

DSC00584

So habe ich das schöne Wetter am Samstag ausgenutzt und bin meine "Heimetappe" des Jakobsweges mal wieder gelaufen.

Ich füge hier neben aktuellen Bildern auch noch einige ältere Fotos ein.

Prüm

Basilika Prüm

DSC00642

Pilgerstatue in Prüm


Von Prüm nach Waxweiler sind es etwa 25 Kilometer. Am Ortsausgang Prüm in Richtung Schönecken biegt der Weg, gut markiert durch das Zeichen mit der Muschel, links ab.

 

Kreativ 021

Zwischen Prüm und Rommersheim


Zunächst geht es steil bergauf zur Rommersheimer Kalkmulde, dann wandert man gemütlich durch die "Schönecker Schweiz" mit ihren Felsformationen. Schönecken bietet Gelegenheit zu einer Pause im Café oder Restaurant.

DSC01853

Burgruine Schönecken

 

Weiter durchs Tal erreicht man Nimsreuland, wo der stärkste Anstieg der Etappe beginnt. Durch Laubwälder unterquert man die A60, anschließend geht es bergauf bis Lascheid, wo man den höchsten Punkt der Tagesetappe erreicht. 

 

Einen schönen Blick hat man von einer Bank hoch über der Autobahn (wo die folgenden Fotos entstanden sind). Ich liebe ja solche Weitblicke. Nichts gegen Talwege durch Wälder an kleinen Bächen entlang - aber ich freue mich jedes Mal, wenn ich aus dem Wald herauskomme und den weiten Panoramablick genießen kann. Vielleicht liegt es daran, dass ich selber auf einer Anhöhe mit Weitsicht lebe.

 

19.10.2014 009-Panorama

Panoramablick hoch über der A60 kurz vor Lascheid

19.10.2014 011-panorama

 

Etwas später erreicht man die hoch über Waxweiler gelegene Mariensäule, ehe man auf schmalen Pfaden abwärts in den Zielort der Tagesetappe herabsteigt. 

 

DSC00588

Mariensäule Waxweiler

 

Ich habe mich übrigens von meinem Mann nach Prüm fahren lassen. Wer öffentliche Verkehrsmittel benutzt, sollte das Auto am Zielort abstellen und mit dem Bus an den Anfang fahren - hier fahren die Busse nämlich nicht so häufig, und so ist man zeitunabhängig beim Wandern.

Veröffentlicht in Eifel und Umgebung, Wandern

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Herbstwanderung - Warum in die Ferne schweifen

Veröffentlicht auf von Ingrid49

Wanderungen kann ich quasi direkt vor der Haustür beginnen. Allein von der Gemeinde gibt es 5 markierte Wanderwege, welche zum Teil untereinander als auch mit anderen Wegen verbunden sind. So gelangt man über den örtlichen Wanderweg A auf den Willibrordusweg, einen Fernwanderweg, der von Kreuzau bei Aachen bis nach Echternach in Luxemburg führt. In unserer Region ist der Willibrordusweg identisch mit dem Jakobsweg.

Die Wanderkarte von Dackscheid gibt es hier im Downloadbereich als PDF-Datei. 

 

Hier noch einige Impressionen meiner Wanderung an einem herrlichen spätsommerlichen Tag.

 

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Veröffentlicht in Eifel und Umgebung, Wandern, Fotos

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Rundwanderung auf dem Westwallweg im Islek

Veröffentlicht auf von Ingrid49

Die Verteidigungsanlagen des Westwalls verlaufen auf über 600 km Länge vom Niederrhein bis zur Schweizer Grenze und somit auch durch die Eifel. Sie wurden vorm 2. Weltkrieg als Schutz des Deutschen Reiches nach Westen hin gebaut, zum Glück erwiesen sie sich jedoch als nicht unüberwindlich für die Alliierten.

 

Der im vergangenen Jahr eröffnete Westwallweg im Islek beginnt in Großkampenberg nahe der belgischen Grenze, etwa 15 Minuten von mir zu Hause entfernt.

 

Der Westwallweg bildet eine 8, die sich an einem Rastplatz am Ortsrand von Großkampenberg trifft. So ergeben sich 2 Rundwanderungen von 5 bzw. 6 km Länge. Ich bin heute den westlichen Ring gegangen. 

 

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Hier am Startpunkt sieht man bereits die ersten Höcker der sogenannten Höckerlinie (Panzersperren).

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Der Weg ist gut beschildert. 

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An dieser Kapelle verlässt man die Straße.

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Der Westwall-Wanderweg verläuft überwiegend über freies Gelände durch Wiesen, Felder und Biotope hindurch

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und manchmal auch durch ein kleines Waldstück.

07.07.2014-005a.JPG

Auf den Wiesen grasen Schafe.

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In der Ferne liegt Lützkampen und die Höfe im Vordergrund gehören zur Lützkamper Mühle.

07.07.2014 010a

Und immer wieder begegnet man auf dem Westwallweg im Islek den Steinen der Höckerlinie.



Veröffentlicht in Eifel und Umgebung, Wandern, Fotos

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