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146 Posts mit eifel und umgebung

Burgbrennen oder wie man in der Eifel den Winter austreibt

Veröffentlicht auf von Ingrid49

Am ersten Sonntag der Fastenzeit lodern abends auf den Hügeln der Eifel, Luxemburgs und Ostbelgiens die "Burgfeuer", mancherorts auch "Hüttenfeuer" genannt. Den Sonntag bezeichnet man dementsprechend als Burgsonntag, Hüttensonntag oder im Raum Bitburg Scheefsonntag.

 

Die Burg ist ein Strohhaufen, auf dem ein großes, mit Stroh umwickeltes Kreuz thront. Fast jeder Ort hat seine "Burg", in den größeren Orten brennen häufig mehrere Burgen.

 

220px-Cross-burning Junglinster

Foto aus Wikipedia (Burg in Junglinster, Luxemburg) - Urheber: luxpim


Der genaue Ursprung dieses Brauches ist unbekannt. Vermutlich handelt es sich um einen heidnischen Brauch, um den Winter zu "verbrennen". Später wurde der heidnische Brauch durch das Anbringen eines Kreuzes legalisiert.

 

Der genaue Ablauf des Burgsonntags ist von Ort zu Ort unterschiedlich. Meist gehen die Kinder und Jugendlichen zunächst im Dorf Geld und Eier sammeln und später Stroh. Ist die Burg abgebrannt geht es meist ins Gemeindehaus zum Verzehr der gebackenen Eier.

 

Zu meiner Jugend gingen die Mädchen Backmaterial sammeln (also Mehl, Eier, Milch, Hefe, Zucker u.s.w.), die Jungen bauten die Burg auf. Am späten Abend gab es dann im Haus derer, die zuletzt geheiratet hatten, Nautzen zu essen. Dies ist ein Fettgebäck nach Art der Krapfen, Mutzen oder Berliner (Rezept werde ich demnächst mal posten).

 

In Luxemburg wird der Burgsonntag häufig von Vereinen veranstaltet. Da gibt es dann bei der Burg Bierstände und Würstchenbuden. Dementsprechend feiert das ganze Dorf ein großes Fest.

 


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Rosenmontag

Veröffentlicht auf von Ingrid49

Hier bei uns in der Eifel feiert man den Karneval auf rheinische

Art und nennt es "Foasicht".


In den Wochen vor Karneval finden zahlreiche Kappensitzungen und Maskenbälle statt. An Weiberfastnacht ziehen die Möhnen durch die Dörfer und am eigentlichen Karnevalswochenende gibt es zahlreiche kleinere und größere Umzüge. Eine Besonderheit ist, dass hier nicht nur Süßigkeiten geworfen werden sondern auch Schnaps ausgeschenkt wird.

 

Wir nahmen wie schon seit Jahren mit der Gruppe der "Montags-Turnfrauen" am Umzug in Waxweiler teil.

 

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Da in meinem Fotoapparat die Batterien leer waren, habe ich kein eigenes Foto machen können.

 

Dieses hier ist von der Seite der KG-Waxweiler "entliehen".


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Einkäufe in Luxemburg

Veröffentlicht auf von Ingrid49

Wir waren gestern wieder mal zum Tanken nach Luxemburg. Das gesparte Geld haben wir dann gleich wieder im Supermarkt ausgegeben. Natürlich sind Lebensmittel in Luxemburg teurer als in Deutschland, dafür gibt es aber schon mal andere Produkte.

 

Neben unserer bereits obligatorischen belgischen Reistorte durften gestern dies beiden Produkte mit nach Hause.

 

 

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Beide Produkte wurden bereits getestet und für gut befunden. Praliné bedeutet Nougat (bei uns habe ich noch kein Puddingpulver mit Nougatgeschmack gesehen) und ergaben einen prima Pudding, der allerdings dunkler wird als das Bild auf der Packung. Die Sauce Andalouse isst man zu Pommes frites und die hatten wir schön öfter, allerdings noch nicht von dieser Marke. Leider muss die Flasche gerade auf dem Kopf stehen, da sie mir heruntergefallen ist, dabei ging der Deckel kaputt.

 

Für Süßschnäbel gibt es den Brotaufstrich mit Spekulatiusgeschmack.

 

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Belgien & Luxemburg

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Die Kreisstadt Daun in der Vulkaneifel

Veröffentlicht auf von Ingrid49

Heute war ich in Daun, da meine Tochter hier einen Einstellungstest absolvieren durfte (Ergebnis steht noch aus).  Ich hatte den Fotoapparat mit und werde etwas über das Städtchen berichten.

 

 

Daun ist die Kreisstadt des Vulkaneifelkreises und hat gut 8.000 Einwohner. Die nahe der Stadt liegenden Dauner Maare zeugen ebenso wie die Quellen des Dauner Sprudels von der vulkanischen Vergangenheit der Region.

Die gesamte Innenstadt von Daun ist an einem Hügel gebaut und über allem thront die Burg. Daun verfügt über schöne kleine Geschäfte (Feinkost, regionale Produkte, Kunsthandwerk etc.) und hübsche Cafés, die einen Besuch lohnen. Auch für Kinder interessant ist das Vulkanmuseum.

 

 

Auf der Burg (heute Hotel und Restaurant):

 

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Von der Burg hat man einen schönen Blick über die Stadt:

 

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Dieser Bacchus vor dem Dauner Forum zeugt von der Eisenherstellung in der Region (Wein gibt es hier ja nun nicht):

 

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Anschließend war ich noch kurz am Gemündener Maar, welches unmittelbar vor den Toren von Daun liegt. Im Sommer ist hier im Natur-Schwimmbad immer viel los, jetzt waren nur noch einige Wanderer in der herbstlichen Landschaft unterwegs.

 

 

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Mehr über die Dauner Maare gibt es hier

 

Daun ist Start- bzw. Endpunkt des Maare-Mosel-Radweges.


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Brings Konzert in Gerolstein

Veröffentlicht auf von Ingrid49

Am Samstag waren wir auf einem Konzert der Kölner Gruppe Brings in Gerolstein. Schon die Location war super, der Lokschuppen auf dem Gerolsteiner Bahngelände. Vom Bahnhof gelangte man im Pendelverkehr mit alten Schienenbussen dorthin.

 

Die Musik von Brings, kölsche Mundart und rockiger Sound, mag ich sowieso sehr. Als dann der Titel "Eifel" gespielt wurde, war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Aber auch die leiseren Songs waren schön und kamen gut an.

 

Leider hatte ich mal wieder keinen Fotoapparat dabei. Etwas Musik von Brings gibt es aber hier:

 

 

 

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Die Kleinstadt Prüm in der Eifel

Veröffentlicht auf von Ingrid49

Die Kleinstadt Prüm, wo ich auch arbeite, hat etwa 6.000 Einwohner und liegt im Eifelkreis Bitburg-Prüm nahe der luxemburgischen und belgischen Grenze.

 

Die Hauptsehenswürdigkeit ist die St. Salvador Basilika mit dem Grab Kaiser Lothars I. In der angrenzenden ehemaligen Abtei befindet sich heute das Regino Gymnasium. Der unmittelbar davor liegende Hahnplatz ist Zentrum der Stadt. Hier steht auch diese Statue eines Jakobspilgers.

 

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Prüm eignet sich gut als Standort für einen Wander- oder Radurlaub. Mehrere Wanderwege verlaufen hier in der Nähe, u.a. der rheinische Jakobsweg. Prüm liegt direkt am Prümtalradweg. Dieser verläuft auf einer alten Bahnstrecke durch das Tal der Prüm, ist absolut flach und auch für weniger geübte Radler gut zu bewältigen. Im Winter kann man in der "Wolfsschlucht" Skilaufen - bei ungenügendem Schneefall hilft eine Schneekanone nach.

 

In Prüm feiert man auch gerne, sei es an Karneval oder an der Kirmes am 1. Augustwochenende. Schön ist der "Prümer Sommer", der am letzten Juniwochenende beginnt und bis zum Ende der Sommerferien dauert. Während dieser Zeit gibt es jeden Donnerstag am Prümer Sommerplatz Live-Musik und Action. Im Herbst ist dann die Zeit des Eifeler Literaturfestivals gekommen, welches zahlreiche bekannte Schriftsteller in die kleine Eifelstadt lockt. In diesem Jahr war Prüm Gastgeber des Rheinland-Pfalz-Tages

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Jupiter Jones bei Inas Nacht 2010

Veröffentlicht auf von Ingrid49

Hier noch ein Video der Band Jupiter Jones zu Besuch bei Inas Nacht.

 

 

 

 

Da Jupiter Jones ja wohl jetzt bei Sony unter Vertrag sind, wird das Einbetten der neuen Videos ja nicht mehr möglich sein, da akutelle Sony-Musik gleich geblockt wird.

 

 

AUFTRITT IN DER HEIMAT:

Am 2.10.11 gastieren Jupiter Jones in Prüm in der Markthalle!

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Bitburg - mehr als nur Bier

Veröffentlicht auf von Ingrid49

Heute möchte ich Euch mal Bitburg vorstellen, die Kreisstadt unseres Eifelkreises Bitburg-Prüm.

 

Bitburg ist eine Kleinstadt mit etwa 10.000 Einwohnern in der Südeifel. Bei Bitburg denken die meisten wohl an das hier gebraute Pils. Die Brauerei ist wohl auch das bekannteste Unternehmen in der Stadt.

 

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Dies ist die alte Brauerei in der Stadt mit der Marken-Erlebniswelt und nebenan die neue Stadthalle, wo viele große Veranstaltungen stattfinden. Das Bier wird schon lange im Industriegebiet im Bitburger Süden gebraut.



Bis vor wenigen Jahren war Bitburg noch um einige Tausend US-Soldaten größer. Nach deren Abzug wurde das ehemalige Militärgelände der Air Base zu einem Gewerbe- und Freizeitgebiet mit weit über 100 Firmen, dem Hotel Eifelstern und mehreren Gaststätten. Nun wurde auch der eigentliche Flughafen von einem Investor aufgekauft und soll zu einem Fracht- und Passagierflughafen werden. Warten wir es ab.

 

 

Bitburg hat eine hübsche Fußgängerzone, wo sich auch die Liebfrauenkirche und der "Gaeßestrepper"-Brunnen befinden. Zu diesem gibt es eine Sage:

Im 30-jährigen Krieg war Bitburg von den Schweden belagert. Diese wollten die Stadt aushungern. Nun zogen sich Kinder Ziegen(auf Bitburgisch: Gaeße)felle über. Da meinten die Belagerer, bei so viel Ziegen hätte es keinen Zweck mit dem Aushungern und zogen ab.

 

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In Bitburg wird auch gerne gefeiert. So gibt es im Sommer ein großes Folklore-Festival und im Frühjahr das Bierfest. Jederzeit finden sich nette Kneipen und Restaurants für einen netten Abend in der Stadt.


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Jupiter Jones - eine Band aus der Eifel

Veröffentlicht auf von Ingrid49

 

 

 

 

Jupiter Jones, das sind

Nicholas Müller
Sascha Eigner
Andreas Becker und
Marco Hontheim.

Die Band, die deutschprachige Pop-/Rockmusik darbietet, wurde 2002 im äußersten Westen der Eifel gegründet. Bereits 2004 brachte sie ihre erste CD raus. Mit dem 2010 herausgegebenen Titel "Still" eroberten sie die deutschen Charts. Dieser Titel wird in deutschsprachigen Radiosendern rauf und runter gespielt.

Im September 2011 treten Jupiter Jones im Bundesvision-Song-Contest für Rheinland-Pfalz an.

Der Name Jupiter Jones leitet sich übrigens von einem der Detektive aus den 3 Fragezeichen (Justus Jonas) ab.

Nachtrag:
Ich habe eben bei einigen Videos von Jupiter Jones entdeckt, dass der aus unserem kleinen Dorf stammende Tobias Schmitz häufiger als Gast-Keyboarder mit der Band auftritt. Tobias hat in Mannheim an der Pop-Akademie studiert und ist jetzt als freier Musiker bei verschiedenen Gruppen tätig.

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Trier - Römer, Wein und quirliges Leben

Veröffentlicht auf von Ingrid49

Ich möchte Euch in nächster Zeit immer mal wieder Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele aus unserer Region vorstellen.

 

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Trier, die älteste Stadt Deutschlands, liegt etwa 50 km von uns entfernt. Zwischen den alten Gemäuern herrscht quirliges Leben, denn Trier ist Zentrum für ein großes Einzugsgebiet. Zudem leben zahlreiche Studenten hier und Trier ist ein beliebtes Touristenziel.

 

Wenn man vom Bahnhof her in die Innenstadt kommt, sieht man zunächst die Porta Nigra - das wohl bekannteste Gebäude der etwa 100.000 Einwohner zählenden Stadt an der Mosel. Direkt dahinter beginnen die gepflasterten Straßen der Fußgängerzone. Die Tourist-Information befindet sich direkt an der Porta Nigra, hier kann man u.a. einen Stadtrundgang unter dem Motto "2.000 Jahre, 2.000 Schritte" buchen.

 

Am Hauptmarkt stehen sehr schöne Fachwerkhäuser, dahinter der Dom. Weitere Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt sind die Konstantin-Basilika und der Palastgarten. Zeugen aus der Römerzeit sind ebenfalls die Thermen (Kaiserthermen, Barbarathermen etc.).

 

Doch Trier lockt auch mit schönen Geschäften, Kneipen, Restaurants und Cafés. Schließlich brachten die Römer auch Weinbau und südländische Lebensart mit an die Mosel.

 

Möglichkeiten zum Ausgehen bietet Trier natürlich auch. Großveranstaltungen finden in der Arena statt, ein weiteres Veranstaltungszentrum ist die Europahalle.  In Ex-Haus und Tufa gibt es häufig Live-Musik. Zahlreiche Kneipen bieten sich in der Studentenstadt zur Einkehr an. Im Juni gibt es anlässlich des Altstadtfestes Musik in der gesamten Innenstadt.

 

Mein persönliches Highlight in Trier ist der Stadtteil Zurlauben, direkt an der Mosel gelegen. Hier im ehemaligen Fischerort kann man bei schönem Wetter auf Terrassen direkt an der Mosel sitzen. In den engen Gassen laden nette Restaurants zur Stärkung ein. Hier legen auch die Fahrgastschiffe ab und hier ist der Einstieg zum Mosel-Radweg. In Zurlauben findet jedes Jahr im Sommer ein großes Fest mit Feuerwerk statt.

 

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Kommt doch einfach mal nach Trier und seht selbst, was es alles hier gibt.

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