Reisebericht Irland

Unsere letzte Reise führte uns in die phantastische Natur Irlands. Wir flogen von Frankfurt/Hahn aus nach Dublin und übernahmen unseren Mietwagen. So langsam gewöhnten wir uns an den Linksverkehr und die Fahrt ging über Jerpoint Abbey, eine der vielen Klosterruinen mit Friedhof, an die Westküste auf die Halbinsel Beara. Hier bezogen wir Quartier in einem Bed und Breakfast auf einem ökologischen Bauernhof in Adrigole bei sehr netten Vermietern. Natürlich fuhren wir den Ring of Beara, der mindestens genauso schön ist wie der Ring of Kerry, aber nur halb so überlaufen. Sehr schön ist die Passstraße über den Healy Pass. Von Glengariff, wo man in einigen Pubs gut und günstig essen kann, fuhr ein Schiff zur Blumeninsel Garinish Island. Highlight war jedoch eine Wanderung an das westliche Ende der Insel (2. Foto), wo die Wellen an die Felsen schlugen. Bei sonnigem Sommerwetter war hier allerdings ein Fleece-Pulli vonnöten.  Bei gutem Wetter kann man mit einer Seilbahn auf Dursey Island übersetzen - als wir da waren, war sie allerdings wegen des Windes nicht in Betrieb.

 

Nach 2 Tagen ging die Fahrt weiter in nördlicher Richtung. Im wunderschönen Killarney Nationalpark besichtigten wir Muckross-House und ein Freilichtmuseum, leider regnete es jedoch ununterbrochen, so dass wir uns weitere Wanderungen schenkten. Weiter ging es zu den Cliffs of Moher (3. Foto). Diese haben wir jedoch einige Tage später nochmals besucht, da sie zunächst vor lauter Nebel nicht zu sehen waren. Hier hat man aus 200 m Höhe einen sagenhaften Blick über den Atlantik. Von Lahinch aus machten wir einen Ausflug auf die Aran Islands, wozu man jedoch einigermaßen seefest sein sollte. Hier herrschte noch eine unbeschreibliche Ruhe und viel Natur. Die Wiesen sind durch kleine Mauern abgeteilt und auf ihnen weiden Schafe und Kühe.

 

Anschließend verbrachten wir noch einige Tage in Fanore in der Burren-Landschaft mit ihren Dolmen und Steinwällen. Im ortsansässigen einzigen Pub kam man nach einigen Guiness schnell mit den Einwohnern ins Gespräch. Die Iren sind ein wirklich aufgeschlossenes Volk und sehr nett. In diesem Pub, wo man auch so typische Speisen wie Irish Stew essen konnte, brannte am Abend ein offener Kamin und Samstags gab es Live-Musik. Hierzu kam das ganze Dorf, vom Jugendlichen bis zu über 70jährigen. Interessant war der Wochenmarkt in Ballyvaughn, wo es neben Obst und Gemüse auch selbst gebackene Kuchen zu kaufen gab. In der Burren Perfumery mitten in der Burrenlandschaft konnte man Seifen und Parfums kaufen, die aus den hier angebauten Pflanzen hergestellt wurden. In Inahg besichtigten wir noch eine kleine Privatbrauerei (Biddy Early Brewery).

 

Danach ging die Fahrt durch das Landesinnere wieder in Richtung Dublin. Unterwegs besichtigten wir das Kloster Clonmacnoise (Foto 1). Dann ging es in den kleinen Küstenort Howth nördlich von Dublin mit seinem lebhaften Hafen. Leider war nun der Urlaub vorbei und der Rückflug stand an. Irland ist auf jeden Fall eine Reise wert, hat nette Menschen und schöne Natur - nur das Wetter ist unberechenbar.

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Weitere Reiseberichte von mir: www.tripsbytips.de/eifellive

 

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Irland. Reisehandbuch